Wirksam und kosteneffizient werben
Will man die Wirksamkeit seiner Werbung um 10 bis 25% steigern, gibt es folgende Möglichkeit – Fehler vermeiden. Sie können zwar in jedem Unternehmen passieren, wären aber mit wenig Aufwand fast gänzlich vermeidbar. Wie, zeigen die folgenden Einblicke in tagtägliche Fehlerquellen und wie sie gelöst werden können.
1. Werbefehler – das Logo ist zu klein
In einem Großteil der Fälle, ganz gleich ob es sich um Plakate oder Anzeigen handelt, ist das Firmenlogo zu klein. Auch Betrachtern, die die Werbung nur überfliegen, muss das Logo ins Auge springen.
2. Werbefehler – die Reaktion ist zu langsam
Noch immer gibt es Unternehmen, bei denen der Briefverkehr ganz oben steht. Doch heute erwarten die Kunden schnelle Reaktionen innerhalb von 24 Stunden, oder sogar noch am gleichen Tag. Deshalb unbedingt auf E-Mail-Verkehr zurückgreifen.
3. Werbefehler – überhaupt keine Reaktion
Auch gibt es noch viele Unternehmen, die überhaupt keine Reaktion auf Anfragen etc. von Kunden zeigen. Das sollte in jedem Fall vermieden werden.
4. Werbefehler – Werbung fürs Image
Leider meinen viele, dass sie hauptsächlich das Image des Unternehmens mit ihrer Werbung aufbessern wollen und nicht den Verkauf ihrer Ware steigern möchten. Doch genau das sollte der Hauptpunkt der Werbung sein – Ware verkaufen – und dann folgt erst das Image.
5. Werbefehler – fehlende Erfolgskontrolle
Unbedingt sollte man den messbaren Erfolg seiner Werbemaßnahmen unter Kontrolle haben, um zu wissen, ob das zuvor definierte Ziel der Werbung damit auch erreicht wird. Hierzu dienen beispielsweise Codes in Anzeigen und Coupons, sowie Auswertungen der Web-Statistik bei Online-Werbung.
6. Werbefehler – fehlende Website
Heutzutage informieren sich bis zu 80% der Surfer zuvor im Internet über das Produkt, welches sie kaufen wollen. Deshalb sollte man, auch wenn man keinen Onlineshop hat, eine Website mit Werbung für sein Produkt betreiben, auf der alles Wichtige zum Unternehmen und dessen Angebot zu finden ist.
7. Werbefehler – unsichtbare Website
Darunter versteht man Websites, die ausschließlich in Flash programmiert sind, aus zu viel Bildern und zu wenig Text bestehen, oder die keine Keywords enthalten, die das Angebot beschreiben. Da derzeit fast alles gegoogelt wird, Google aber weder nur aus Flash bestehende Seiten findet, noch den Inhalt von Bildern versteht, macht es solche unsichtbaren Websites quasi unauffindbar.
8. Werbefehler – Selbstdarstellung
Bei der Werbung eines Unternehmens geht es darum, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und nicht das eigene Unternehmen in den Himmel zu loben. Die Werbung sollte den Nutzen des beworbenen Produkts oder der Dienstleistung hervorheben.
9. Werbefehler – unpersönliche Ansprache
Vermerke wie “automatisch generierte E-Mail” etc. unbedingt vermeiden. Der Kunde legt Wert auf Persönlichkeit und Atmosphäre, und nicht auf unpersönlich agierende Konzerne.
10. Werbefehler – fehlende Signatur
Seit 2007 gibt es ein Gesetz, das eine E-Mail Signatur vorschreibt. Doch nicht allein deswegen sollte eine E-Mail Signatur niemals fehlen, sondern auch, weil der Kunde somit gleich weiß, wo er sich bei Rückfragen melden kann und dadurch ein schneller und einfacher Kontakt gefördert wird.
11. Werbefehler – unerwünschte Werbung
E-Mail Werbung sollte nur an Kunden rausgehen, die damit auch einverstanden sind und ihre Einwil-ligung dazu gegeben haben. Ansonsten fühlt sich der Kunde ausschließlich belästigt, anstatt auf die eingegangene Spam aufmerksam zu werden. Hinzu kommt, dass E-Mail Werbesendungen ohne Einwilligung des Empfängers verboten sind.
Weitere Informationen: Profi-Werbe-Texter (CD-ROM)
BusinessLetter
Martin Pritzkow
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